27.07.2010

Rennfahrer nichts für Warmduscher

Mit Victor auf dem Nürburgring Das Victor Smolski neben seiner Tätigkeit als Gitarrist, Musikproduzent und Solokünstler auch als erfolgreicher Rennfahrer auf den großen, europäischen Rennstrecken einen Pokal nach dem anderen einheimst, ist euch sicherlich bekannt, warum nicht mal beides zusammen an einem Rennwochenende kombinieren? So geschehen am 17.07. bei der VLN Langstreckenmeisterschaft. Bei Tage saß Victor im Rennwagen, abends dann beim VLN Sommerfest auf der Bühne: aber eins nach dem anderen.  

Schon im Vorfeld trauten einige Rennfahrerkollegen ihren Augen kaum, hat sich doch Victor nicht nur als Fahrer auf einem Porsche 997 GT3 von Teichmann Racing, sondern auch auf der Dodge Viper von Titus Dittmann für den Start beim 33. RCM DMV Grenzlandrennen gemeldet. Wäre das nicht genug, hatte Victor beim morgendlichen Training einigen Freunden und Fans die angekündigte Taxifahrt durch die „Grüne Hölle“ ermöglicht. "Jetzt oder nie" hat sich auch Webmaster Joe gesagt und die Gunst der Stunde wahrgenommen, als Beifahrer neben Victor im Porsche 997 GT3 Platz zu nehmen, und um die legendäre Nordschleife, der anspruchsvollsten und gefährlichsten Rennstrecke der Welt, mitzufahren: „Ich war von Anfang an mit dabei, als Victor im Jahre 2000 seine internationale Rennlizenz erworben hat, und sich als Ausgleich zum Musikbusiness auf den Rennstrecken Europas getummelt hat. Noch nie hab ich neben Victor im Rennwagen gesessen, hätte ich doch als sein Freund jederzeit die Möglichkeit gehabt. Mein Bauchgefühl hatte mir immer gesagt, Joe, das ist nichts für dich! Was ich bei der von Teichmann Racing perfekt organisierten Taxifahrt um die Nordschleife erlebt habe ist einfach wahnsinnig. Meine Hochachtung an Victor und seine Kollegen! Was die Rennfahrer da auf der Rennstrecke leisten ist für mich einfach nicht zu begreifen. Hohe Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h konnte ich auf der Geraden noch verkraften, aber mit was für einen enormen Speed Victor in und um die zahlreichen Kurven der Nordschleife jagt, keinen Bruchteil einer Sekunden unkonzentriert sein darf, um Positionen fightet, unfassbar!!! Als Victor mir dann am Ende der Runde in der Boxengasse noch zu verstehen gab, dass das nur 70% von dem gewesen wären was er normalerweise während der Rennen auf den Asphalt bring war mir eindeutig klar: Joe, du kannst dich wenden wie du willst, du gehörst zu der Kategorie „Warmduscher“. Wo André Hilgers, Axel Werbach und Martin Cramer mit breitem Grinsen im Gesicht nach ca. 10 Minuten aus dem Porsche ausgestiegen sind, erinnerte Joe’s Gesichtsfarbe eher an ein Chamäleon, wechselweise weiß, grün und gelb.

Auch der RAGE Fanclub war am Renntag zum Fanclubtreffen angereist, um das Doppelpackage  mit Victor als Rennfahrer und Musiker mitzuerleben. Auf der Rennstrecke wurden die Daumen gedrückt, abends beim spontanen RAGE Konzert wurde headgebangt. Bevor RAGE die Bühne im Eifeldorf betraten gab's zuvor einige Coversongs von Victor, André, Jen Majura und Lars Gutsche zu hören. Lars erscheint an diesem Wochenende ebenso wie Victor in Doppelfunktion am Ring. Lars ist Ringsprecher, hat schon so einige male die RAGE Fans an der Strecke von Victor gegrüßt. Beim VLN Sommerfest greift der Amateurmusiker abwechslungsweise zusammen mit Victor zum Bass und zum Mikro.

Übrigens, am kommenden Wochenende steht erneut eine Taxifahrt auf dem Nürburgring an. Marcus Schleutermann von rockinvasion hat sich mitsamt Videokamera angemeldet und will herausfinden, ob ihm eher im Porsche 997 GT3 oder in der Dodge Viper die Nackenhaare zum stehen kommen.   

 

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